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Apple Intelligence

So viel Speicher belegt Apple Intelligence auf iPhone, iPad und Mac

Apple Intelligence beansprucht inzwischen einen beträchtlichen Teil des Gerätespeichers. Apple nennt für iPhone, iPad und Mac je nach Modell bis zu 14 GB – auf manchen Macs werden allerdings mehr als 30 GB angezeigt. Besonders problematisch wird das bei älteren iPads mit nur 64 GB Speicher.

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Apple Intelligence wird mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 stärker als bisher in die Betriebssysteme integriert – und benötigt dafür auch entsprechend viel lokalen Speicher. Apple nennt für kompatible Geräte je nach Hardware bis zu 14 GB. Auf einigen Macs zeigt die Speicherverwaltung allerdings deutlich höhere Werte an.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple Intelligence benötigt je nach iPhone, iPad oder Mac offiziell bis zu 8 oder 14 GB Speicher.
  • Auf einigen Macs zeigt macOS für Apple Intelligence mehr als 20 GB an, in einem Fall sogar über 30 GB.
  • Ein iPad Air mit M1 und 64 GB Speicher unterstützt Apple Intelligence weiterhin.
  • Bei einem solchen Gerät können iPadOS, Systemdaten, Update-Reserve und Apple Intelligence zusammen rund 48 GB belegen.
  • Apple Intelligence ist unter den neuen Betriebssystemen stärker in das System integriert und lässt sich nicht mehr vollständig entfernen.

Wie viel Speicher Apple Intelligence belegt

Laut einem aktuellen Support-Dokument von Apple benötigen die umfangreichsten lokalen KI-Modelle bis zu 14 GB Speicher. Das betrifft das iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone Air sowie entsprechend ausgestattete neuere iPhones.

Bei anderen mit Apple Intelligence kompatiblen iPhones liegt Apples Angabe bei bis zu 8 GB. Dazu gehören unter anderem das iPhone 15 Pro und 15 Pro Max sowie die iPhone-16-Reihe.

Beim iPad hängt der Speicherbedarf ebenfalls von der Hardware ab. Modelle ab dem M4 mit mindestens 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher können bis zu 14 GB für Apple Intelligence benötigen. Bei anderen kompatiblen iPads – darunter Modelle mit M1, M2 oder M3 sowie das iPad mini mit A17 Pro – nennt Apple bis zu 8 GB.

Eine ähnliche Aufteilung gilt für den Mac. Modelle ab dem M3 mit mindestens 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher benötigen laut Apple bis zu 14 GB, während für andere kompatible Macs bis zu 8 GB angegeben werden.

AFM 3 spielt dabei eine wichtige Rolle. Apples aktuelles Foundation Model kann auf entsprechend ausgestatteten Geräten lokal ausgeführt werden und ist damit auch für einen Teil des steigenden Speicherbedarfs verantwortlich.

AFM 3 erklärt!

AFM steht für „Apple Foundation Model“. AFM 3 ist eine neue Generation von Apples KI-Modellen. Auf leistungsfähigeren Geräten können Teile davon direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac ausgeführt werden. Dafür müssen die entsprechenden Modelldaten lokal gespeichert werden – was mehrere Gigabyte Gerätespeicher beanspruchen kann.

Auf manchen Macs sind es mehr als 30 GB

Die offiziellen Angaben spiegeln allerdings offenbar nicht in jedem Fall wider, was macOS tatsächlich in der Speicherverwaltung ausweist. MacRumors berichtet von einem Mac mini mit M4 Pro, auf dem Apple Intelligence 20,67 GB belegte.

Ars Technica kam dem Bericht zufolge bei einem MacBook Air mit M3 nach einer frischen Installation von macOS 27 auf 22,42 GB. Bei einem MacBook Air mit M1 wurden rund 14 GB angezeigt – obwohl Apple für diese Geräteklasse offiziell lediglich bis zu 8 GB nennt.

Noch extremer fällt ein von Nutzerbeispiel aus dem Reddit-Forum aus: Dort zeigte macOS für Apple Intelligence 30,16 GB an. Auf einem MacBook Pro mit M3 Pro wurden wiederum 24,35 GB gemeldet.

Warum die in macOS angezeigten Werte teils so deutlich über Apples offiziellen Angaben liegen, ist derzeit nicht eindeutig geklärt. Apple erläutert insbesondere nicht, ob die Angabe zum benötigten Gerätespeicher direkt mit der Kategorie „Apple Intelligence“ in der macOS-Speicherverwaltung vergleichbar ist.

64-GB-iPads geraten an ihre Grenzen

Während 20 oder 30 GB auf einem Mac mit mehreren Hundert Gigabyte oder einigen Terabyte Speicher ärgerlich sein können, wird die Situation bei einem iPad mit 64 GB deutlich problematischer.

Ein besonders anschauliches Beispiel ist das iPad Air der fünften Generation. Apple verkaufte das Modell mit M1-Chip wahlweise mit 64 oder 256 GB Speicher. Der M1 macht das Gerät bis heute mit Apple Intelligence kompatibel – die kleine Speicherausstattung ist dagegen unverändert geblieben.

Ein Nutzer eines solchen 64-GB-iPad-Air berichtet unter iPadOS 27 von insgesamt 33,02 GB für iPadOS. Darin enthalten seien 12,56 GB für Apple Intelligence, 14,68 GB für das eigentliche Betriebssystem und 5,78 GB reservierter Speicher für automatische Updates. Hinzu kämen 14,95 GB „Systemdaten“.

Damit würden Betriebssystem, Apple Intelligence, Update-Reserve und Systemdaten zusammen knapp 48 GB belegen. Von den nominellen 64 GB blieben in diesem Beispiel nur rund 16 GB für Apps, Fotos, Downloads und andere persönliche Daten übrig.

Das konkrete Verhältnis kann von Gerät zu Gerät schwanken. Apple weist selbst darauf hin, dass die Größe von System und Systemdaten variieren kann. Das grundsätzliche Problem bleibt aber bestehen: Ein weiterhin unterstütztes iPad mit leistungsfähigem M1-Chip kann durch seine ursprünglich angebotene 64-GB-Ausstattung inzwischen mehr als die Hälfte seines Speichers allein für Betriebssystem, Systemdateien und Apple Intelligence verlieren.

Apple Intelligence lässt sich nicht mehr vollständig abschalten

Hinzu kommt eine wesentliche Änderung in den neuen Betriebssystemen: Apple Intelligence ist unter iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 stärker in das System integriert. Es gibt nun nicht mehr den bisherigen Schalter, mit dem sich Apple Intelligence vollständig deaktivieren und der Speicher für die lokalen Modelle anschließend wieder freigeben lässt.

Auf dem Mac werden die dafür erforderlichen Modelle nach der Installation von macOS 27 automatisch geladen, sobald das Gerät mit dem Internet verbunden ist.

Damit entwickelt sich der Speicherbedarf von Apple Intelligence von einer optionalen Zusatzbelastung zunehmend zu einem festen Bestandteil des benötigten Systemspeichers. Gerade bei Geräten mit kleiner SSD oder 64-GB-iPads macht das einen erheblichen Unterschied.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Bei aktuellen Geräten mit 256 GB oder mehr fällt der Speicherbedarf von Apple Intelligence meist nicht entscheidend ins Gewicht. Anders sieht es bei älteren, aber weiterhin vollständig unterstützten Geräten mit kleiner Speicherausstattung aus. Das iPad Air mit M1 und 64 GB ist dafür ein besonders ungünstiges Beispiel: Der Chip ist leistungsfähig genug für Apples aktuelle KI-Funktionen, gleichzeitig wird der ohnehin knappe Speicher durch Betriebssystem, Systemdaten und die lokalen KI-Modelle zunehmend aufgezehrt. Dass Apple solche Konfigurationen selbst verkauft hat, macht die Situation für Besitzer nicht weniger ärgerlich.